Die Milch macht’s – Was wären Cappuccino, Latte Macchiato und Co. ohne das weiße Elixier?

Kaum ein Kaffeegetränk kann heutzutage ganz ohne die Milch auskommen. Die meisten Deutschen zumindest trinken ihren Kaffee gerne mit einem Schuss Milch. Und wer etwas auf sich hält und in einem gemütlichen Cafè einen Cappuccino trinkt, der bekommt ihn am besten mit einer schönen Portion aufgeschäumter Milch. Das Gleiche gilt aber auch für des Deutschen Liebling, den Bohnenkaffee. Auch er wird laut Kaffee-Experten hierzulande am liebsten mit Milch und weniger mit Zucker getrunken.

Die Italiener trinken ihren Espresso hauptsächlich mit ordentlich Zucker, doch kommt der Latte Macchiato ins Spiel, dann muss die gute Vollmilch her. Denn hinter dem italienischen Latte Macchiato verbirgt sich schlussendlich ja auch übersetzt die verquirlte Milch. Der Kaffee ist ohne Milch, nicht das, was er zu sein vermag. Die Milch ist weltweit zum Kaffeegenuss mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil und gehört quasi zum guten Ritus des Kaffeegenusses. Selbst die klassische Dosenmilch wird hierzulande noch heute sehr gerne in den Kaffee gegeben.

Zwei Freunde auf ewig

Die Milch kommt beim Kaffeegenuss unwillkürlich auf den Tisch. Diese beiden Elemente sind in der Regel in jedem Café , jedem Restaurant und auch zuhause unzertrennlich. Die Milch dient als Verdünner des vielleicht starken Kaffees und gleichzeitig auch als weißes, köstliches Elixier zum Kaffee in aufgeschäumter Form. Der Cappuccino wäre nicht so erfolgreich weltweit, wäre nicht die aufgeschäumte Milch das Sahnehäubchen für den perfekten Genuss. Die Milch hat’s und in ihr steckt schließlich die perfekte Symbiose aus gesundem Eiweißträger und fettreicher Zufuhr für den Kaffee. Am besten schmeckt sie natürlich, wenn ihr Fettgehalt besonders hoch ist. Die Vollmilch mit einem Fettgehalt von 3,5 oder 3,8 ist der perfekte Begleiter für den Kaffee und ist auch schließlich am besten aufzuschäumen für den Cappuccino.

Das Sahnehäubchen für den Cappuccino

Grundsätzlich trinken die Deutschen bei Kaffee-Mixgetränken den Cappuccino am liebsten. Er ist es, der aus Italien einfach vor einigen Jahrzehnten schon aus dem Sommerurlaub an der Adria oder am Gardasee einfach mitgebracht wurde. Der Cappuccino wird mit Milch getrunken. Aber das wichtigste bei der Zubereitung des Cappus ist schließlich die aufgeschäumte Milch, die als Sahnehäubchen oben auf dem fertigen Kaffee thront und wer kann, zieht noch schöne Muster in die Milchhaube. Eine Technik der geübten Baristas, die in vielen Caf’es und Bistro schon fast Kultstatus erreicht hat und die fertiggestellten Cappuccinos schon wahren Kunstwerken ähneln. Um die Milch auch tüchtig zum Schäumen zu bringen, ist ein Milchaufschäumer das einzig wahre Hilfsmittel. Auf milchaufschaeumer24.de findet man jede Menge verschiedene Modelle für den Hausgebrauch, oder auch für den professionellen Gebrauch in der Gastronomie.

Die verquirlte Milch

Der Latte Macchiato folgt dem Cappuccino stehenden Fußes und seine Beliebtheit ist nicht minder hoch in Deutschland. Entstanden ist dieser Kaffeegenuss wohl eher aus dem Einfall eines klugen Italieners, den sonst so starken Expresso mit warmer Milch abzuschwächen und ihn dadurch milder schmecken zu lassen. Die verquirlte Milch wird hier nicht aufgeschäumt, sondern erhitzt und zuerst in das Glas gegeben und schließlich der Espresso hinzugegeben. Das Ganze wird leicht verquirlt oder einfach so gelassen. Der Geschmack kommt erst dann so richtig zur Geltung, wenn auch hierbei Vollmilch verwendet wird. Desto fettreicher die Milch, umso intensiver ist auch hier der Geschmack des Heißgetränkes am Ende. Ein großer Fehler bei der Herstellung und Zubereitung dieses Getränk ist es, wenn man zur Milch greift, die einen Fettgehalt von nur 1,5 oder 1,8 hat. Das trübt nicht nur den Gesamtgeschmack, sondern verfehlt auch das eigentliche Aushängeschild des klassischen Latte Macchiatos. Auch anstatt Espresso einfach einen Schuss Bohnenkaffee hinzuzugeben, macht die spezielle Geschmacksnote schnell zunichte.

Kondesmilch im Bohnenkaffee

Der Deutsche trinkt noch heute gerne seinen Bohnenkaffee mit einem Schuss Kondensmilch. Von dieser Tradition oder eher gesagt Ritus, weicht er nur ungern ab. Die Kondesmilch ist, wie der Name schon verrät tüchtig kondensiert worden. Das bedeutet, das der ursprünglichen Milch einer Reduktion des Wassergehaltes entzogen wurde. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts galt die Dosenmilch, oder auch Büchsenmilch genannt, als bestes Milchprodukt, das auch länger als die Frischmilch aufbewahrt werden konnte. Was in Zeiten der Armut oder Not beispielsweise ein äußerst lebenswichtiger Aspekt sein konnte. Die ursprüngliche Kondensmilch hatte einen recht hohen Zuckeranteil, der bisweilen bei bis zu 45 Prozent lag. Grund dafür war das Herstellungsverfahren, welches mit dem Kondensierungsvorgang ohne der Zufuhr von Zucker zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war. Erst 30 Jahre später schafften es kluge Köpfe, die Kondensmilch auch ohne diesen vermehrten Zuckerzusatz zu kondensieren. In Filterkaffees ist diese äußerst lang haltbare Kondensmilch noch heute eine beliebte und in Deutschland beliebte Zutat.

Ein Gedanke zu „Die Milch macht’s – Was wären Cappuccino, Latte Macchiato und Co. ohne das weiße Elixier?

  1. Was wäre mein Leben ohne meinen morgendlichen Cappuccino!!!
    Milch gehört zum Kaffee wie das Salz in die Suppe.

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