Kaffeebohnen, geeignet für Espresso

Mit dem richtigen Kaffee für die Espressomaschine den besten Geschmack zaubern

Espresso muss kräftig sein, stark aber dennoch nicht bitter. Sein Duft sollte betörend sein und das Aroma verführerisch. So zumindest stellt man sich den Genuss einer Tasse Espresso vor. Doch nicht immer wir dieser erreicht. Und erst recht nicht, wenn man ihn selbst herstellen möchte oder eben durch eine Espressomaschine zubereiten lässt. Denn schon allein jede einzelne Kaffeebohne entscheidet über den tatsächlichen Geschmack und das Aroma des Kaffees. Und ist das Kaffeemehl zwar für die Espressomaschine richtig, aber die Zubereitung ist verkehrt, kann der Kaffee selbst mit einer Espressomaschine dennoch in die Hose gehen.

Auf Qualität setzen und gewinnen

Die Kaffeequalität entscheidet immer über den guten Geschmack des Kaffees und erst recht beim Espresso. Denn desto besser und hochwertiger das Kaffeemehl letztlich ist, umso geschmackvoller und intensiver kommt man in den Espressogenuss. Im Siebland Artikel über Kaffeequalität beispielsweise kann man in die Kunst der richtigen Wahl der Kaffeebohne eintauchen und sich darüber ausführlich informieren. Das Kaffeemehl muss passen und die Maschine macht den Rest? Bei Weitem nicht. Denn schon allein das Auffüllen des Siebträgers mit Kaffeemehl kann entscheidend für den Geschmack sein. Die Menge macht hierbei tatsächlich den Unterschied und desto mehr Kaffeemehl im Träger sitzt, umso intensiver wird der Geschmack in der Regel. Das Kaffeemehl für die Espressomaschine muss das richtige sein und, wer glaub, dass man eine Espressomaschine mit einem simplen Kaffeemehl für Filterkaffee übers Ohr hauen kann, wird spätestens beim Genus der ersten Tasse Kaffee eines Besseren belehrt. Er schmeckt nicht und vor allem erst recht nicht nach Espresso und ähnelt eher einer Mischung aus bitterem etwas, welches nur nach Kaffee duftet.

Arabica, was sonst?

Grundsätzlich wird für den Espresso die Arabica-Kaffeebohne bevorzugt. Sie ist kräftig, würzig und kann je nach Mahlgrad und Röstung extrem stark, aber köstlich schmecken. Die Kaffeebohne für die Espressomaschine sollte ebenfalls die Arabicabohne sein. Entscheidend für den würzigen und sehr starken Kaffeegeschmack des Espressos ist die veränderte Röstung der Bohnen. Denn für den Espresso wird die Bohne stärker und mehrmals geröstet und ist somit wesentlich würziger. Die schwarze Bohne duftet auch völlig anders, als die anderen Kollegen aus diesem Gebiet. Sie duftet stärker, intensiver und hat einfach mehr Volumen. Diese Eigenschaften schlagen sich bei der Zubereitung des kleinen Schwarzen mit einer Espressomaschine ebenfalls deutlich in Sachen Geschmack und Volumen nieder. Der Italiener selbst als bekennender Espressogenießer nutzt diese Eigenschaften und bei ihm kommen keine anderen Kaffeebohnen für den Espresso ins Haus. Die Zubereitung in einer Espressomaschine ist ebenfalls wichtig für den Geschmack.

Denn schon allein die luftdicht verschlossenen Kaffeetüten sind wichtig, damit der Geschmack nicht bitter wird. Aber auch, dass die Bohnen, wenn sie von der jeweiligen Espressomaschine noch auf Knopfdruck frisch gemahlen werden, nicht zu lange mit Sauerstoff beim Befüllen der Maschine angereichert werden. Denn auch das lässt sich schnell auf den Geschmack des Kaffees reduzieren und macht sich deutlich bemerkbar. Wenn die richtige Bohne genutzt wird, die Zubereitung exakt eingehalten wird und die erste Tasse Espresso, die fantastisch schmeckt, dabei herauskommt, dann hat man in der Regel alles richtig gemacht und wird noch viele Espressi genießen können.

Schreibe einen Kommentar

*