Jeder Marke ihre eigene Kapsel – Das Nespresso-Kapsel-Prinzip bekommt Konkurrenz

Die Kaffeekapsel ist das Heiligtum der legendären Nespresso Kapselmaschine. Sie gilt nicht nur als Vorreiter dieser Form der Kaffeeherstellung, sondern ist auch die beliebteste unter den vielen angebotenen Maschinen dieser Art. Während sich immer mehr geschäftstüchtige Unternehmer damit beschäftigen diese Kapseln für diese Maschinen selbst herstellen und günstiger produzieren zu können, achten andere wiederum eher auf die Einzigartigkeit ihrer Kapseln und auch des einzigartigen Geschmacks. Discounter buhlen um den Absatz ihrer meist günstigeren Kapsel-Variante für die Kapsel-Maschinen und das weltweit agierende Unternehmen Starbucks produziert nun ebenfalls seine ganz eigenen Kapseln und Maschinen für den Hausgebrauch und wollen sich so noch mehr auf dem hart umkämpften Kaffeemarkt behaupten und in so weltweit ausweiten.

Das Prinzip ist einfach

Damit zukünftig die treuen Starbucks-Kunden nun nicht mehr das Haus verlassen und vor die Türe müssen, dürfen sie nun in den Genuss kommen, ihren heißgeliebten Schoko-Karamell-Frappucchino und Co. auch direkt zu Hause genießen können. Die tägliche Dosis Starbucks-Kaffee also soll nun auch in vier Geschmacksrichtungen in Kapselform für den Hausgebrauch erhältlich sein. Während Fans dieser Kaffee-Kette teils bei Wind und Wetter im Einkaufstrubel in langen Schlangen stehen mussten und sehnlichst auf den Zuruf ihres Namens wartend ihren heißen Kaffee genießen durften, können sie das ganz einfach in ihre eigenen vier Wänden tun. Allein dazu benötigen sie nicht viel. Nur eine kleine eher handliche Schmalversion des Klassikers der Nespresso-Maschine und natürlich die jeweiligen Kapseln mit den gewünschten Geschmacksrichtungen. Zunächst sind es erst einmal vier Geschmacksrichtungen, die die Sturbucks-Fans überzeugen sollen. Und zwar der Colombia Single- Origin Espresso, der nussig schmeckt.

Dann der Guatemala Antigua-Single-Origin Espresso, der mit einer Zitrusnote versehen ist, auch nach verschiedenen Gewürzen und kräftig nach Schokolade. Der Kenya Single-Origin Espresso bildet mit dem Klassiker, dem Sturbucks Fairtrade Espresso Roast schließlich das Schlusslicht. Die Kapseln selbst gibt es natürlich nur in den jeweiligen Sturbucks-Filialen, wo auch sonst. Wer also in Genuss dieser Kaffeesorten kommen möchte, muss natürlich auch die Kapseln haben und besorgen. Die Preise sind nicht gerade günstig für die Kapseln, was allerdings auch logisch ist und echte Sturbucks-Fans auch nicht davon abhalten wird, ebensolche en Masse zu kaufen und sich tüchtig mit Vorräten einzudecken.

Der Unterschied zu Discounter-Kapseln

Schon allein die Preisunterschiede verdeutlichen, dass es sich bei Starbucks tatsächlich um den Erhalt des klassischen Sturbucks-Geschmackes eines jeden Kaffees handeln soll. Hier geht es um Qualität und nicht um preisgünstige Quantität. Es solle schlicht eine erweiterte Form des Anbieters sein, seine Kunden noch mehr als zuvor zufriedenstellen zu können. Während Discounter wie Lidl, Aldi und Co. lediglich versuchen, durch günstige Varianten den Kapsel-Markt zu durchbrechen und bestenfalls zu beherrschen. Allerdings ist auch Fakt, dass diese günstigen Kapseln mitunter zwar schon mit recht gutem und geschmackvollen Kaffeepulver gefüllt sind, doch Kenner behaupten, dass sie gnadenlos den Unterschied im Geschmack erkennen, ob es sich um eine Kapsel aus dem Hause Nespresso handelt, oder aus Discounterkreisen stammt. Die Starbuckskapseln bleiben schließlich ganz außen vor, denn sie unterschieden sich gänzlich in ihrem für sie typisch exotisch schmeckenden Geschmacksrichtungen.

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