Espresso


Der klassische Italiener unter den Kaffeesorten ist der Espresso – und so gelingt er perfekt

Im Norden Italiens, in Mailand, erkannten um 1900 Kenner in Bars und am Tresen den köstlichen Geschmack bei der Herstellung eines Kaffees mittels Dampf. Der Ursprung eines einzigartigen Kaffees war geboren und nur auf Wunsch wurde dieser zunächst in dieser Zeit auch kredenzt. Aber schon sehr schnell eroberte der Espresso ganz Italien und schließlich die Welt. Sein außerordentlich kräftiger Geschmack, seine Würze und auch seine Eigenschaft, als schneller Wachmacher, machten und machen ihn noch heute zum König aller Kaffeesorten und noch heute ist er schließlich die Basis für beliebte Kaffee-Kreationen wie Cappuccino, Latte Macchiato und Co. weltweit.

Erfahrene Baristas wissen, wie er funktioniert

Noch heute ist der Espresso die Basis und der Grundstock für viele Kaffeespezialitäten weltweit. Ohne ihn würden Cappuccino und Latte Macchiato nicht schmecken und wer es wagt, diese Kaffeespezialitäten beispielsweise mit Bohnenkaffee herzustellen, wird verdammt und findet wenig Freunde. Den klassischen Espresso herzustellen ist zwar Zauberwerk, doch einige wichtige Faktoren spielen eine wesentliche Rolle für das perfekte Aroma und den köstlichen Geschmack. Wir nur ein Element aus dieser Symbiose weggelassen, wird aus dem Espresso ein bitteres, schwarzes Etwas, das den Namen Espresso nicht nur ansatzweise verdienen würde. Nicht umsonst werden Baristas zur Herstellung perfekter Kaffeespezialitäten wie dem Espresso, ausgiebig geschult und spezialisiert.

Italienische FahneItalien ohne Espresso? Niemals!

Die Italiener lieben ihren Espresso. Sie trinken ihn am frühen Morgen zum Wachwerden, nach dem Mittagessen zur Verdauung und schließlich auch am Abend, wenn in großer Runde am Tisch gesessen und mit Freunden und Bekannten Karten gespielt oder ausgiebig erzählt und diskutiert wird. Der Espresso gehört zu Italien, wie die Sonne, die nicht nur in Capri untergeht und der Papst in Rom regiert. Denn das italienische Volk von Sizilien bis Triest ist sich sicher, dass der Papst garantiert Espresso trinkt und dieses köstliche Getränk aus Gotteshand sein muss. Ein Händchen für das richtige Maß fürs Kaffeepulver und auch der Zubereitung an sich, muss allerdings jeder Kaffeegenießer mitbringen, der sich selbst einen perfekten Espresso zubereiten möchte. Was in italienischen Bars und Cafes so simpel scheint, ist aber für Laien zunächst nicht ganz einfach. Einige wichtige Faktoren müssen berücksichtigt werden, damit der Espresso schmeckt und Freude weckt.

Das benötigt man zur Zubereitung

Wie viele Espressi möchte ich täglich trinken? Diese Frage muss man sich schon stellen, bevor man sich einen teure Siebdruck-Kaffeemaschine zulegt. Denn die Italiener nutzen beispielsweise sehr oft für den Hausgebrauch eine Caffeetiera, die für zwei bis sechs Tassen Espresso reicht und der Espresso schnell gemacht ist. Diese wird einfach im unteren Teil mit Wasser aufgefüllt, anschließend das Mittelteil, das Sieb, mit Espresso-Kaffeepulver gefüllt, im Anschluss wird das Oberteil aufgeschraubt und die Kanne wird auf dem Gas- oder Elektroherd erwärmt. Sobald das Wasser aufkocht, wird es durch das Sieb mit dem Kaffee mittels Wasser- und Dampfdruck in den oberen Teil gedrückt und schon hat man einen köstlichen Espresso. Wichtig ist, dass für einen Espresso auch wirklich nur Espresso-Bohnen und Pulver verwendet werden. Übliches Bohnenkaffeemehl sollte absolut nicht verwendet werden. Profis nutzen in Restaurants und Bars eine Siebdruck-Maschine zur Herstellung eines Espressos. Diese funktioniert letzlichn icht viel anders als die Caffeetiera, nur eben im wesentlich größeren Stil. Der Geschmack ist aber dennoch fast identisch.